Frühling 2010: Als Julia mit einem Meet & Greet mit der wiedervereinten Nineties-Boygroup ECHO96 überrascht wird, kommt ihre schmerzhafte  Vergangenheit hoch. Denn mit dem Ende ihrer einstigen Lieblingsband verlor sie ihre beste Freundin Jessy. 

Die surreale Begegnung mit Sänger Tom Perry wühlt sie auf und katapultiert Julia nicht nur mitten ins Tourleben der Band, sondern auch zurück in ihre Jugend der 90er – mit alten Hits, neuem Bauchkribbeln, wehmütigen Erinnerungen und offengebliebenen Fragen. Ein Roadtrip zurück zu Jessy — und vielleicht endlich eine Reise zu sich selbst.

ECHO96 ist eine feinfühlige Dramedy über Freundschaft, Verlust und die Musik, die uns durchs Leben trägt. Die Songs der fiktiven Boygroup ECHO96 hat Autorin und Musikerin Nora Sänger im Tonstudio produziert und macht ECHO96 damit zu einem fulminantem Gesamtkunstwerk aus Literatur und Musik.

 

 

„Ein Roman mit Hitpotential!“

Harbour Violet, Singer-Songwriter

 

„Der Soundtrack zu ECHO96 ist eine Punktlandung. Am Ende des Buches und der Playlist war ich nicht mehr sicher, ob ECHO96 wirklich nur fiktiv sind.“

Kate Louisa Widmayer, Sängerin/Podcasterin

 

„Die Szenen um die Teenies Julia und Jessy in den frühen 90ern sind nicht nur eine bittersüße Freude für Gen-X-ler, sondern für alle, die sich gerne wehmütig von ihrer eigenen Jungend berühren lassen.“

Sofie Cramer, Autorin SMS für Dich

  

@Sandra Wiering
@Sandra Wiering

Hallo aus der Heide!

 

In meinem Debütroman lernt Julia (31) die wiedervereinte Boygroup ECHO96, und mit ihr ein paar weitere Musiker*Innen kennen, die es ihr ermöglichen, seelischen Ballast abzuwerfen. Die 90s inspirierten Popsongs dieser fiktiven Boygroup, sowie weitere Songs aus der Story, habe ich - meines Zeichens Sängerin & Songwriterin - selbstredend gleich mitgeschrieben. 

Nora, wie bist du zum Schreiben gekommen?

 

Seit ich schreiben kann, schreibe ich. Ich hatte schon immer eine kreative Ader. Als junges Kind hatte ich einen „My First Sony“-Kassettenrecorder und viele blanko Kassetten. Auf die habe Geschichten aufgesprochen und Lieder aufgesungen. Als ich die ersten paar Noten auf der Flöte spielen und im Notensystem notieren konnte, begann ich, die Liedchen aufzuschreiben. Und den gleichen Schritt vollzog ich mit meinen ausgedachten Geschichten, als es mit der Schreibschrift einigermaßen flüssig lief. Ich schrieb sie einfach auf. In meiner ‚Erinnerungskiste‘ von früher liegen meine ersten zwei ‚Romane‘. Die umfassen jeweils so 80 handgeschriebene Seiten. Einen habe ich mit elf, den anderen mit vierzehn geschrieben. Geschichten schreiben und Musik machen - das sind seit jeher meine beiden Herzenstätigkeiten.

 

Welches Genre magst du am liebsten?

 

Ich lese gern englischsprachige Klassiker (Jane Austen, Bronte-Schwestern, Edith Wharton, Harper Lee u.a.). Ein deutscher Autor, von dem mir vieles gefällt, ist Heinz Strunk. Ich bin Fan von Helen Fieldings Bridget Jones-Reihe. Ich hatte meine Jahre, in denen ich allerhand skandinavische Krimis verschlungen habe. Jeffry Eugenides (Middlesex, Virgin Suicides) hat mich beeindruckt. Mein liebstes Lieblingsbuch ist „Girl“ (dt. „Cool Girl“) von Blake Nelson, ein Jugendbuch aus den 1990ern.

Ich bin aber auch sehr filmaffin. Beim Schreiben meiner Bücher ziehe ich viel Inspiration aus Serien oder Filmen, also letztlich aus Drehbüchern / Regiearbeiten. So finde ich z.B. die Figrurenentwicklung in der Serie „Better Call Saul“, und die Komik der Serie „Arrested Development“ einfach super.

 

Warum wolltest du diese Geschichte schreiben?

 

Meine Freundin sagte angesichts von Robbie Williams’ Wiedereinstieg bei ‚Take That‘ im Jahr 2009 so ganz ironisch: „Das ist ja mega für die ganzen Mädels, die sich damals umgebracht haben, als er ausgestiegen ist.“ Mich hat dieser Kommentar einfach nicht mehr losgelassen. Da steckt für mich soviel drin: schwarzer Humor, Sarkasmus, Enttäuschung, ein gebrochenes Herz, Egotrip, The Show must go on-Spirit und noch so viel mehr. Ich dachte mir gleich, dass ich in ein solches Thema eine emotional und psychologisch für mich spannende Hauptfigur setzen kann. Außerdem hat mich natürlich das Musik- / Showbusinesssetting, das sich dahinter verbirgt, angesprochen. Nämlich die Aussicht, tolle Musik dazu schreiben zu können.

 

Wie viel Erlebtes oder Beobachtetes steckt in deinem Roman?

 

Schon einiges. Ich bin sowohl Hardcore-Fan von bestimmter Musik als auch selbst Musikerin, die sich auf die Bühne stellt und ihre eigenen Songs präsentiert - und sich damit mal gut, mal unzulänglich fühlt. Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich für seine Kunst gesehen zu fühlen, aber auch, wie es ist, sich missverstanden und nicht wertgeschätzt zu fühlen. Außerdem war ich mal ein paar Jahre mit einem Drummer aus einer gut laufenden deutschen Rockband liiert und hab hautnah erfahren, wie es ist, als Freundin / Begleiterin mit auf Tour zu gehen, also die Position zu bekleiden, die auch meine Protagonistin Julia im Roman inne hat.

 

Wie geht es mit dem Schreiben weiter?

 

‚Echo96‘ ist Teil 1 einer vierteiligen Reihe. In allen drei anderen Teilen habe ich bereits mehr oder weniger intensiv reingeschrieben. D.h., wenn ‚Echo96‘ gedruckt ist, stelle ich den nächsten Teil der Reihe fertig.

ABER: Es ist keine Romanreihe im herkömmlichen Sinne. Zum einen ist jeder der Teile ein anderes Genre. ‚Echo96‘ als Entwicklungsroman macht den Anfang, aber schon Teil 2 ist - Stand heute - eine Novelle oder Erzählung, also allein vom Umfang her schon ein deutlich dünneres Buch. Teil 3 wird ein New Adult-Buch. Der letzte Teil könnte dann wieder ein Roman werden. Und zum anderen hat jedes Projekt eine/n andere/n Protagonist/in. Sie sind verwoben, weil Wege sich kreuzen und einzelne Figuren wiederkehren. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass ich zu allen Teilen der Reihe Musik geschrieben habe und noch schreibe - Titel, die von den immer wieder gleichen fiktiven Künstler*innen interpretiert werden.

 

Ich könnte jetzt sagen, weil ich schon immer geschrieben habe. Stimmt aber nicht. Wahr ist, dass mir die Fähigkeit, Geschichten zu schreiben, die ziemlich nah an der Realität sind, mein Abitur gerettet hat. Um den 40. Geburtstag habe ich mich gefragt, was wäre auf meiner Bucket Liste. Ganz oben stand: ein Buch zu schreiben.

 

Weitere Informationen über die Autorin und Sängerin unter:

www.norasaenger.de 

www.instagram.com/echo96_roman_und_musik

https://shop.tredition.com/booktitle/ECHO96/W-502-892-126